LYRIK LOUNGE

Songtext: 

Lebenszeichen

Sie wollten mich am Boden sehen und ließen die Krähen kreisen
bis ich von den Toten auferstand, das ist mein Lebenszeichen
ja sie liebten es mich fehlzuleiten
warum Mobbing Menschen Spaß macht – wird ein Rätsel bleiben
……. aber ich werd meinen Weg bestreiten
ganz egal wie sehr du dir auch wünschst mir meinen Weg zu weisen
spürst du – Schlangen in deinem Umfeld, musst du Zähne zeigen
und ihnen den Kopf abschlagen, wenn sie dir entgegen schleichen
…………….Ich lass nicht zu, dass sie mich runterziehen
seit Dekaden unbeliebt, doch unbesiegt seit 13 Jahren
das Leben – ohne Freunde und Bekannte fühlt sich einsam an
doch das ist halt das Leben, das sein Preis verlangt, ich weiß nicht wie man
Liebe zeigen kann, ich lauf ständig gegen eine Wand
denn Hass und Wut hab‘n sich in meiner Seele förmlich eingepflanzt
Narben haben sich eingebrannt, du sagst mir fehlen die Worte
aber jeder Song schreibt sich wie aus Meisterhand, so geisteskrank
und leider kannst – du nicht mehr mitziehen, denn ich bin bereits
zu weit gegangen, lebwohl, weil du auf der falschen Seite standst
Leben heißt Survialkampf, im Treibsand deiner Zweifel Mann
fang an zu überleben oder stirb an deiner eignen Angst
Ich kämpfe – endlos, doch stehe hier mit leeren Händen
weiß es schon seit Jahren, mein Leben wird nicht wie im Märchen enden
…………fahr Richtung Hölle, doch ich werd nicht wenden
denn hier ist mein Platz, auch wenn hier für mich keine Sterne glänzen
……Ich musste solange ich lebe kämpfen
Wege trennten
sich von jenen Menschen, die mein Herz zerfetzten
Seelen brennen
– auf dem Weg nach oben – lichterloh
manchmal folgt ein Griff ins Klo, doch danach geht es bis zum Mond
denk nicht, ich wär zu bremsen, ich lass von allen los
die mich durch ihre Augen sehen, doch niemals meinen Wert erkennen
Fremde denken, sie wär`n im Stande mich zu unterwerfen
Ihr wünscht mir den Tod, doch tut mir leid, ich seh` kein`n Grund zum Sterben
Geboren – in Hass und Wut, ich hab genug
weil ich mein Leben lang nur eine Maske trug, doch das hat nichts mit schwach zu tun
Verzweiflung und Angst – spüren alle mal zu jener Zeit
wenn ein höh`re Macht dir deinen Traum aus deinem Leben reißt
Ich bin alleine und ich seh es ein
deshalb pack ich mein Leben auch in Megabytes, beschäm`nd, ich weiß
für Freunde war der Weg zu weit, mich einmal – im Jahr zu sehen
kein Plan für wen
ich mich alles zum Clown machte, die Einsicht kam zu spät
dass mich die Leute nur brauchten bis wer Bessres kommt
und wenn sie wieder ankamen, glaubt ich trotzdem an ne letzte Chance
ausnahmslos dumm gewesen und vernebelt vom Gefühl
gebraucht zu werden,
doch mein Glück fand sich nicht in nem Haufen Scherben



Weitere Songtexte aus diesem Album: